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G'schichten aus der Wengertszeil'n


Unser Blauer Silvaner ist nun 4 Jahre alt, schon bei der Pflanzung haben wir den Boden tief Baggern lassen, damit mögliche Felsbänke entfernt wurden. Nach der Pflanzung wurden die frisch gesetzten historischen Weinstöcke 2 mal bewässert. Zeitgleich bauten wir gezielt Humus auf um die Wasserspeicherkapazität zu erhöhen. Bis jetzt achten wir darauf den gesamten Weinberg nicht mit zu vielen Trauben und Trieben zu belasten, damit die Weinreben erst einmal Kraft aufbauen können. Das heißt selbstverständlich wir Ernten ziemlich wenig, aber dafür werden uns im Endeffekt die Weinstöcke stärker und länger Leben. Das letzte Regenjahr kam unseren Jungpflanzen selbstverständlich sehr zugute. Dieses Jahr bekam jede Zweite Zeile eine wunderbare Strohabdeckung die zusätzlich als Bodenabdeckung nutzt und den Boden feuchter hielt. Selbstverständlich sehen auch wir wie dieser Parzelle langsam das Wasser ausgegangen ist, jedoch ist Wasser ein kostbares Gut, das es zu sparen gilt. Als nächstes werden wird dieser Weinberg eine durchdachte Begrühnung bekommen, die zusätzliches Wasser einlagern kann und weiteren Humus bildet, sowie Flora und Fauna fördert. Das geht nicht auf jeder Parzelle so,das ist uns klar, aber wir haben nicht unbegrenzt Wasser zur Verfügung. Fazit: Alte Anlagen sollten nicht gegossen werden. Wir produzieren ein Genussmittel, die Landwirtschaft unser täglich Brot. Wie sollte die Landwirtschaft gießen? Wir Winzer müssen einfach umdenken und uns weiterbilden. Das geht in Der LWG in Veitshöchheim.




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