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„Kitzingen to go“ Der Luitboldbau



Heute beherbergt das Gebäude die Stadtbibliothek in der jeder ein Buch für seinen Geschmack finden kann. Aber auch die Volkshochschule mit vielerlei Angeboten zu Weiterbildung beherbergt dieser Gebäudekomplex. Gebaut wurde er allerdings einst als Schwimmbad, das sogenannte Volksbad. Das Gebäude wurde außen sogar höchstpersönlich vom königlich-bayrischen Hofmaler Georg Hartmann der 1911 das Vestibül und den Außenbereich gestaltete. 1912 gab man dem Bau seinen Namen nach dem königlich bayrischen Prinzregenten Luitpold. Bei Tiefbohrungen 1911 wurden zahlreiche, ergiebige Steinsalzlager entdeckt, die zur Nutzung einer Kuranlage perfekt wären. Trotz alles Bemühungen von der Schaffung einer Parkanlage, Heil- und Trinkkuren und Kurkonzerten, konnte der Traum Kitzingen zu einer Badstadt werden zu lassen nicht gelingen. Der erste Weltkrieg beendete das Vorhaben zur Schaffung eines Kurortes sehr schnell. Hierdurch fehlten Unterkunftsmöglichkeiten . 1913 sagten auch noch die Ehrengäste, der bayrische Regent König Ludwig der 3. Und Maria Theresia die geplante Eröffnung ab, da es kurz vorher zur Ermordung des Erzherzogs Franz Ferdinand und Herzogin Luise in Sarajevo kam. So wurde der reguläre Badebetrieb erst im Jahr 1914 aufgenommen.





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